Lernförderung |Empfangsberechtigte |Ansprechpartner|Besonderheiten |Antragstellung

Bedürftige Schülerinnen und Schüler können Lernförderung in Form von Nachhilfeunterricht in Anspruch nehmen, wenn dadurch das Lernziel - in der Regel die Versetzung in die nächste Klasse - erreicht werden kann. Voraussetzung ist, dass die Schule (Klassenlehrer) den Bedarf bestätigt und keine vergleichbaren schulischen Angebote bestehen.

Worum geht es beim Bildungspaket?

Das Bildungspaket fördert und unterstützt Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen. Es ermöglicht den Kindern, ganz gezielt Unterstützung durch Lernförderung zu bekommen, wenn die Versetzung gefährdet ist.

Wer kann Leistungen aus dem Bildungspaket bekommen?

Berechtigt sind Kinder und Jugendliche aus Familien, die Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Leistungen nach § 2 AsylbLG, Sozialhilfe, Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen.
Auch Leistungsberechtigte nach § 3 AsylbLG können nach § 6 AsylbLG Leistungen aus dem Bildungspaket erhalten

Wie wird das Bildungspaket vor Ort umgesetzt? Wer ist Ansprechpartner für die Familien?

Wer Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld bekommt, wendet sich für Leistungen aus dem Bildungspaket in der Regel an das Jobcenter. In diesen Fällen erhalten Familien alle Leistungen des Bildungspakets aus einer Hand. Für Familien, die Sozialhilfe, Leistungen nach dem AsylbLG, Wohngeld oder den Kinderzuschlag erhalten, sind die Jobcenter nicht zuständig.

Die Kreise oder kreisfreien Städte (erreichbar zum Beispiel im Rathaus, im Bürgeramt oder in der Kreisverwaltung) nennen diesen Familien den zuständigen Ansprechpartner für das Bildungspaket. Die Leistungen des Bildungspakets werden überwiegend als Sach- bzw. Dienstleistungen gewährt. So kommen sie direkt und zielgenau den Kindern zugute. Mit der Bezahlung haben die Familien in der Regel nichts zu tun.

Worauf müssen die Familien achten?

Wer Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld bekommt, wendet sich für Leistungen aus dem Bildungspaket in der Regel an das Jobcenter. Dort wird es von den Kreisen und kreisfreien Städten umgesetzt. Dort stellen Sie Ihren Antrag und von dort wird Ihnen monatlich das Geld überwiesen.

Für Familien, die Sozialhilfe, Leistungen nach dem AsylbLG, Wohngeld oder den Kinderzuschlag erhalten, sind die Jobcenter nicht zuständig. Die Kreise oder kreisfreien Städte (erreichbar zum Beispiel im Rathaus, im Bürgeramt oder in der Kreisverwaltung) nennen diesen Familien den richtigen Ansprechpartner.

Wie stelle ich den Antrag?

  1. Stellen Sie mit Ihrem Kind zusammen fest, ob Nachhilfe benötigt wird, damit die Versetzung in die nächste Klasse nicht gefährdet ist.
  2. Sprechen Sie mit dem Klassenlehrer und bitten ihn um eine Bestätigung der Notwendigkeit der Fördermaßnahme.
  3. Gehen Sie zur zuständigen Behörde (Jobcenter, Kreisbehörde, Bürgeramt) und füllen dort den Antrag zur Fördermaßnahme (Bildungspaket) aus und reichen diesen bei der Behörde ein.
  4. Schreiben Sie auf den Antrag den Namen der Nachhilfeschule (FORTISSIMO), in der ihr Kind Nachhilfe erhalten soll.
  5. Wir als Nachhilfeschule FORTISSIMO rechnen mit der Behörde ab.  

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